Lone Microphone

Was in der Stimme eines Menschen klingt, ist ein Ausdruck seiner Persönlichkeit.

 
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Lebenslauf

Während zwanzig Jahren war ich Schauspielerin in Deutschland. Singen, tanzen also Musical waren meine Leidenschaft. Nach drei Jahren festes Engagement in dem ich alle Sparten ausleben durfte, ergriff ich die Chance im Alter von 24 Jahren nach New York zu gehen. Einen Koffer voller Träume und Unerfahrenheit lebte ich im Manhattan der Achtziger Jahre.
Unter anderem nahm ich Tanzunterricht am Alvin Ailey American Dance Theater, bei Lee Theodore, die in West Side Story « Anybodys » gespielt und gerade ihre Company "American Dance Machine" gegründet hatte.
Besonders faszinierend war, dass man die Tänzerinnen und Tänzer nachts auf den Broadway-Bühnen bewundern konnte, und am nächsten Tag waren sie unsere Lehrer und brachten uns die Grundlagen bei.
Man empfahl mir einen Gesangslehrer, der italienische Wurzeln hatte und den dazugehörigen Akzent. Er unterrichtet vor allen Dingen Opernstudenten. Das Singen machte, wie immer Spass, aber es war nichts Neues. Ich vokalisierte wieder im klassischen Sinne und die Unzufriedenheit mit meiner Stimmkapazität blieb in mir.
Ein Jahr später landete ich wieder in Zürich. Nun hiess es Jobs zu ergattern. Darunter arbeitete ich als Synchronsprecherin, spielte in Werbespots und Gastspielen auf deutschen Bühnen.
Nach einem Jahr fand ich ein wieder ein festes Engagement in Deutschland und durfte mein Erlerntes in  Musicals umsetzen. Ich durchquerte Deutschland und landete in Hamburg. Dort heiratete ich und meine Tochter kam auf die Welt. Nach einer künstlerischen Pause wollte ich wieder durchstarten und singen. Bei einem renommierten Gesangspädagogen übte ich wieder das klassische Vokalisieren. Dann  begegnete ich einem Jazzpianisten und wir beschlossen zusammenzuarbeiten. Mit unserem französischen Chansonabend traten wir in Galas, zu Geburtstagen, in Restaurants und Bars auf.

Die Launen des Lebens liessen mich in die Schweiz zurückzukehren. Ab und an kehrte ich nach Deutschland zurück; für einen Dreh oder Chansonabend. Doch nach einer Weile kehrte ich der künstlerischen Welt den Rücken.


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